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Archiv für Mai 2009

Hollerstrauben oder -küchel

Verfasst von rita am Mai 27, 2009

Hollerküchel

100 g Vollkornmehl
1/2 TL Backpulver
Prise Salz
125 ml Sojadrink
ev. etwas Wasser
12 Holunderblüten

Holunderblüten vorsichtig abspülen und trockentupfen. Alle Zutaten (außer Holunderblüten) zu einem glatten Teig verrühren. Die Konsistenz sollte in etwa einem Pfannkuchenteig entsprechen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Blüten in Teig tauchen und im Öl herausbacken (Stängel mit Schere abschneiden). Mit Zucker bestreuen, ev. mit etwas Zitronensaft beträufeln. Dazu passt Kompott oder Obstmus. Wie bei Oma :P

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Wildspinat

Verfasst von rita am Mai 27, 2009

Wildspinat

5 Handvoll Wildspinatpflanzen (Brennessel, Giersch, Bärlauch etc.)
1 EL Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
Sojacuisine oder Sojamilch

Wildspinatpflanzen in kochendem Wasser kurz blanchieren. Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Spinat dazugeben. Mit etwas Sojacuisine aufgießen. Pürieren. Passt gut zu Nudeln oder auch Röstkartoffeln. Ev. kann man mit Einbrenn oder einer eingeweichten Semmel binden.

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Wildpflanzen in der Frühlingsküche

Verfasst von rita am Mai 27, 2009

Viele Pflanzen, die frau/man auf Feld und Flur findet, lassen sich toll in der Küche einsetzen! Früher waren diese Pflanzen nach dem Winter das erste Grün auf dem Teller und eine gute Vitamin-C-Quelle.

Wichtig ist nur, dass frau/man nur Pflanzen sammelt, die sie/er eindeutig identifizieren kann (bei manchen besteht die Möglichkeit einer Verwechslung mit einem giftigen Doppelgänger). Bitte auch den Bestand der Pflanze schonen und nicht alle Blätter abreißen :) . Alle Pflanzen vor der Verwendung gründlich säubern und nicht an stark befahrenen Straßen pflücken oder auf Plätzen, die von Tieren (Wildtiere, Hunde, Katzen) frequentiert werden.

Im Folgenden eine kurze Übersicht:

Bärlauch

Bärlauch

Bärlauch (Allium ursinum)

Weitere Bezeichnungen: Waldknoblauch, Wilder Knoblauch (Knofel), Bärlenlauch
Vorkommen: va. in schattigen Laubwäldern, der Bärlauch ist eine Waldpflanze
Verwendung: Alle Teile der Pflanze (Blatt, Blütte, Knolle) können verwendet werden. Am häufigsten werden die Blätter als Gewürz oder Gemüse verwendet. Bärlauch kann für Suppen, Salate, Aufstriche, als Wildspinat oder in Saucen eingesetzt werden.
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Aroma- und Scharfstoffe
Verwechslungsgefahr: mit dem Maiglöckchen (Convallaria majalis) und der Herbstzeitlose (Colchicum autumnale). Bärlauch nur selbst sammeln, wenn man ihn von diesen beiden Pflanzen unterscheiden kann!!

Brennessel (Urtica dioica)

Brennessel

Brennessel

Vorkommen: Wiesen, Wegesränder, Auwälder
Verwendung: die blanchierten/gekochten Blätter (zerstört die Brennhaare, siehe unten). Als Gemüse (Brennesselspinat), in Suppen. Getrocknet ergeben die Blätter ein gutes Gewürz z.B. zusammen mit Schafgarbe in Wildkräutersalz.
Achtung: die Stängel und Blätter der Brennessel sind mit Brennhaaren besetzt. Bei Kontakt wird Ameisensäure injiziert und verursacht brennenden Schmerz. Brennessel nur mit Handschuhen ernten und verwerten.
Inhaltsstoffe: Brennesseln sind reich an Chlorophyll und Vitamin C, sie zählen jedoch auf zu den nitratreichen Wildpflanzen, daher junge Pflanzen bevorzugen bzw. blanchieren.

Gänseblümchen

Gänseblümchen

Gänseblümchen (Bellis perennis)

Weitere Bezeichnungen: Tausendschön, Gänseliesl
Vorkommen: Wiesen, Wegesränder
Verwendung: junge Blätter roh in Salat und Suppen (jedoch sehr aufwendig zum Sammeln), Blüten als Garnitur, die Blütenknospen in Essigsud eingelegt wie Kapern

Giersch

Giersch

Giersch (Aegopodium podagraria)

Weitere Bezeichnungen: Geißfuß
Vorkommen: massenhaft in Au- und Laubwäldern, Wiesen, Gärten
Verwendung: Blätter (riechen beim Zerreiben nach Karotte, Sellerie und Pastinak) als Wildspinat, in Aufläufen, Suppen
Inhaltsstoffe: Vitamin C, ätherische Öle

Gundermann (Glechoma hederacea)

Weitere Bezeichnungen: Gundelrebe
Vorkommen: Wiesen, Wegesränder
Verwendung: Blätter und Blüten als Gewürz in Aufstrichen, Kräutersuppen, Tofukräuteromlette. Gundermann ist ein tolles Gewürz mit kräftigem Aromen und leicht bitterem Geschmack.
Inhaltsstoffe: ätherische Öle (Aromastoffe), Bitterstoffe

Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Löwenzahn

Löwenzahn

Weitere Bezeichnungen: Pusteblume, Hundsblume, Bettpisser (aufgrund des Kaliumgehaltes :) )
Vorkommen: Wiesen, Wegesränder
Verwendung: die jungen Blätter in Salat (mit Kartoffeln), Blüten zur Herstellung eines Sirup (Löwenzahnhonig)
Inhaltsstoffe: die Blätter enthalten viel Kalium (harntreibend), Vitamin C sowie Bitterstoffe.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Hollerstrauch

Hollerstrauch

Weitere Bezeichnungen: Holler
Vorkommen: Wegesränder, Ufer, Böschungen, Laub- und Auwälder
Verwendung: im Frühjahr die Blüten als Hollerküchel, in Kuchen, als Sirup. Im Herbst die Beeren (sind roh ungenießbar).

Happy Freeganism :) !

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Cous-cous-Pfanne mit Spargel und Spinat

Verfasst von rita am Mai 16, 2009

Couscous mit Spargel und spinat

250 g Cous cous
2 Zehen Knoblauch
2 EL Olivenöl
500 g grüner Spargel, von holzigen Enden befreit und blanchiert
150 g Blattspinat, frisch
Balsamico
Salz
Pfeffer
Kräuter

Cous cous mit heißem Wasser übergießen und stehen lassen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, gehackten Knoblauch hinzufügen, sowie Spargel und Blattspinat. Cous cous dazugeben mit etwas Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken. Gut dazu sind auch noch frische Kräuter.

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Rhabarber-Himbeer-Auflauf

Verfasst von rita am Mai 5, 2009

Rharbarber-Himbeer-Auflauf

300 g Rhabarber
250 g Himbeeren (ev. Tiefkühl)
2 EL Zucker
2 EL Wasser
1/2 TL Speisestärke

10 EL Haferflocken
2 EL Vollkornmehl
2 EL Zucker
2 EL Öl

Ofen auf 180 °C vorheizen. Rhabarber schälen und in 1 cm große Stücke schneiden. Mit Himbeeren, Zucker, Wasser und Speisestärke in einer Auflaufform vermischen. Haferflocken, Mehl, Zucker und Öl in einer kleinen Schüssel vermengen und gleichmäßig über die Rhabarbermischung verteilen. Im Rohr ca. 25 Min. backen.

Sehr zu empfehlen dazu ist das Rhabarber-Rosenwasser-Eis von Seitan is my Motor. :)

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Pitabrot

Verfasst von rita am Mai 5, 2009

Pitabrot

500 g Mehl
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 Würfel Hefe (Germ)
250 ml warmes Wasser
2 EL Olivenöl

Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe hineinbröckeln, Zucker, Wasser und Olivenöl hinzufügen. Teig gut verkneten. Für ca. 45 Min. bis 1 Std. gehen  lassen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Teig zusammenkneten. In 12 Teile teilen. Mit einem Nudelholz kleine Fladen ausrollen. Auf ein Backblech legen, ca. 10 Minuten gehen lassen. Dann im Rohr ca. 20 Min. backen.

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Kalte Spinatkressesuppe

Verfasst von rita am Mai 5, 2009

Spinatkressesuppe

3 Handvoll junger frischer Blattspinat
250 g Sojajoghurt
1/2 Kästchen Kresse
ca. 200-300 ml Wasser (mehr, wenn gewünscht)
Salz

Alle Zutaten zusammen pürieren. Die Zugabe des Wassers kann man je nach gewünschter Konsitenz variieren.

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